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AROSA IM WINTER

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Nach Arosa führt von Chur, der altehrwürdigen Zentrale Graubündens, in 1 Stunde eine elektrisch betriebene Bergbahn in äussert reizvoller und abwechslungsreicher Fahrt, die wegen ihrer malerischen Ausblicke nicht weniger, als wegen ihrer technisch bemerkenswerten Kunstbauten zu den schönsten Schweizer Gebirgsstrecken gezählt wird.

Arosa, als Kur- und Erholungsort für Sommer und Winter wegen seiner landschaftlichen Schönheit wie wegen seiner grossen klimatischen Vorzüge seit Jahrzehnten bekannt, seitdem immer mehr geschätzt und von Jahr zu Jahr stärker besucht, ist in ein Hochtal von grosser Ausdehnung eingebettet, dessen saftige Wiesen von herrlichen Beständen alter Fichtenwaldungen durchzogen und umsäumt, sowie von mehreren smaragden schimmernden Seen und klaren Bergwässern belebt werden.

Im Sommer erfreut sich Arosa dank den unser Tal gegen raue Winde nach allen Seiten beschirmenden Bergriesen und dank seinen Wäldern, die sonst auf solcher Höhe (bis zu 1900m) kaum noch anzutreffen sind, eines erquickenden und stärkenden Klimas. Niemals wird der Gast, der sich vom Tiefland in die erhabene Ruhe unseres Alptals flüchtet, an Sommertagen und –nächten so drückender und lähmender Schwüle begegnen, wie er sie daheim alljährlich fürchtet.

Zu bequemen Spazierwegen über schwellende Matten, die mit herrlichen Alpenblumen übersät sind, zu weiten Wanderungen oder auch zu lohnenden und dabei gefahrlosen Hochtouren bietet sich hier Gelegenheit in reicher Fülle. Während im Winter das lichtarme Tiefland von schwer lastenden Nebel heimgesucht wird, erstrahlt Arosa in der Pracht der heilkräftigen Hochgebirgssonne, und wunderbar kontrastieren dann das tiefe Blau seines wolkenlosen Himmels mit dem blendend reinen Weiss des sanft welligen Geländes und dem ernsten Grün der schlummernden Wälder. Das Winterklima Arosas verdankt seinen Weltruf dem Zusammentreffen einer Anzahl besonders günstiger Faktoren: Der heilende Einfluss der Sonne gewinnt infolge der dünnen Beschaffenheit und des geringen Feuchtigkeitsgehaltes der Luft um ein Mehrfaches an Wirksamkeit. Hierzu kommen der geringe Luftdruck, die Reinheit der weder von Staub und Rauch, noch von Bakterien beschwerten Luft bei beständiger und gleichmässiger Temperatur, sowie die Eigenart der Bauweise Arosas, dessen vereinzelt stehende Kurhäuser an der gegen Süden abfallenden Talseite errichtet wurden.

Zwischen den tiefst gelegenen Siedelungen am Untersee (1740 M. ü. M.) und den Häusern der höchsten Lage im sogen. Inner-Arosa ergibt sich ein Höhenunterschied von ca. 125m.

Oberhalb eines weiten Wiesengeländes, das sich zufolge der eigentümlichen Gestaltung der Arosa gegen Osten und Süden abschliessenden Alpenkette namentlich auch im Winter zur Zeit des tiefsten Standes der Sonne ihrer Strahlen besonders früh und am längsten erfreut, wurde im Dezember 1913 der Neubau Hotel Alpensonne (1830 M. ü. M.) eröffnet. Auf der Nordseite mit vollkommen ebenem Zugang von der Hautpromenade des Kurortes, der Poststrasse, und nach Süden, Osten und Westen frei liegend, gewährt das Haus von seinen zahlreichen, gedeckten, sonnigen Veranden einen herrlichen Rundblick über das Aroser Tal und den Kranz der Arosa umgebenden berge. Nach allen Seiten erschliessen sich vom Hotel aus schöne Spazierwege. Die gut gepflegten Waldpromenaden und das Verkehrszentrum sind in wenigen Minuten zu erreichen. Nahbei befinden sich prächtige Skifelder, Schlittelbahnen und Winterwanderwege. Bei der Ausgestaltung und Einrichtung des Hotels wurde auf Schaffung behaglicher und anheimeldner Räume grossen Wert gelegt. Jedes Gastzimmer erhielt Waschtoilette mit fliessendem kalten und warmen Wasser. Alle Artikel der Ausstattung, wie Tapeten (Salubra), Möbel, Vorhänge, Boden- und Wandbelag usw. wurden in abwaschbarem Material gewählt. Gegen Geräusch schützen überall Doppetüren. Beste Vorkerhungen wurden getroffen für sorgfältige Desinfektion von Geschirr, Tafelgerät und Wäsche in eigenem elektrischem Betrieb. Warmwasserheizung, Elektrische Aufzüge für Personen uns Speisen. Die Südzimmer haben gedeckte Privatveranden. Als praktische Neuerung und besondere Annehmlichkeit seien noch automatische, mühelos im Liegen verstellbare Ruhestühle zur Freiluftkur erwähnt. Das als vornehmes Familienhotel geführte Haus ist das ganze Jahr geöffnet, eignet sich bestens zu längerem Aufenthalt für Ruhe- und Erholungsbedürftige, sowie für leicht Lungenkranke und hält eine vorzügliche Küche.